Serienmäßige Fahrzeuge können bereits durch den Einbau eines Tuningmotors "schneller" gemacht werden. Ist die Leistung des Tuningmotors aber erheblich höher als die des Standardmotors, sind oft weitere Modifikationen an der Fahrzeugtechnik (Fahrwerksabstimmung mit Zusatzgewicht, Änderung der Getriebeuntersetzung, Verwendung anderer Reifenmischungen usw.) notwendig, damit das gewonnene Leistungspotential in schnellere Rundenzeiten umgesetzt werden kann.


Kommen modifizierte Fahrzeuge zum Einsatz, sind oftmals, vor allem im harten Dauerbetrieb, die serienmäßigen Technikausstattungen überfordert und technische Probleme treten auf. Ist dies der Fall, ist die Verwendung von Ersatz- und Tuningteilen in wettbewerbsgerechter Rennausführung empfehlenswert.


So sind z.B. gehärtete Achsen, spezielle Metall-Achslager oder Kugellager, verstärkte Achsritzel und Leichtmetallfelgen die jeweils über eine Inbusschraube verfügen, für eine viel höhere Belastbarkeit ausgelegt. Zudem sind die Rennsportteile präziser montierbar, was sich auch vorteilhaft auf Service- und Abstimmungsarbeiten am Fahrzeug auswirkt.

Anbei sind hier nur einige wenige Tuningbeispiele dargestellt:

Ferrari 575 GTC von Carrera: Chassis beschnitten, Slot.it Hinterachse, Ortmannreifen, Slot.it Motor (29.000 RPM), Umbau auf Einzelradaufhängung,

Karosserie ausgeschliffen, Lüftungsöffnungen eingefräst, Fahrereinsatz verkürzt, Insgesamte Gewichtsreduktion von 112g auf 81g

 

O-Ringe statt Vorderreifen um den Rollwiderstand zu verringern

 

Eigenbauchassis aus Pertinax (Hartpapier) für Slot.it Motor- u. Leitkielhalter

 

Weitere Tuningbeispiele würden hier den Rahmen sprengen, da selbst Autos gleichen Typs aber von einem anderen Hersteller komplett anders abgestimmt und getunt werden müssen. Ein Ford GT40 der Fa. Fly ist nicht der gleiche Wagen wie von der Fa. Scalextric. Weiters kommt es auf das Reglement der Rennserie (z.B. mit oder ohne Magnet) und auch auf die Bahn an, denn Bahn ist nicht gleich Bahn. Außerdem gibt ein Schlitzpistenflitzer nicht unbedingt gerne öffentlich seine Tuninggeheimnisse bekannt. Vielleicht ist dies auch ein Mitgrund, dass es über dieses Hobby recht wenig Literatur gibt.