Handregler

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Ob nun mit Daumen oder Zeigefinger das Fahrzeug besser um den Kurs bewegt ist, darüber kann man sicherlich streiten. Für beide Fraktionen gibt es genügend Auswahl. Serienmäßig sind bei allen Bahnpackungen Handregler enthalten. Diese sind auch meist von recht einfacher Bauart. Im Zubehör (z.B. MRRC, Parma etc.) gibt es Handregler, bei denen sich Widerstände oder einzelne Komponenten austauschen lassen. Noch ein wenig mehr kosten dann elektronische Handregler, die inzwischen auch von den meisten Bahnherstellern angeboten werden.

Über den Widerstand kann man den Regler nach Wunsch abstimmen. Je kleiner der Widerstand, desto kürzer ist das Ansprechverhalten. Die Standardregler sind mit herstellereigenen Stecksystemen versehen. Diese Stecker kann man auch an die Zubehörregler dranfummeln, in der Regel werden aber 4mm Stecker verwendet. Dies ist zu einem Standard geworden, da die Bahnanschlussboxen in den Renncentern und bei Clubbahnen über entsprechende Anschlüsse verfügen.

Um einen möglichen Reglerdefekt oder Funktionsstörungen vorzubeugen, ist der Geschwindigkeitsregler richtig zu bedienen, d.h. auf den Geraden ist die Regeltaste zum Beschleunigen durchzudrücken und zum Abbremsen vor den Kurven muss die Regeltaste völlig loslassen werden, damit das Auto richtig abgebremst wird.
Ein Auto sollte nie in einer konstant gehaltenen Geschwindigkeitsstellung gefahren werden. Vor allem bei Handreglern die mit einem feststehenden Regelwiderstand ausgestattet sind, kann dies zur Überhitzung oder zum Defekt führen.

Bei den Handgeschwindigkeitsreglern selbst gibt es große Qualitätsunterschiede. Sind die serienmäßigen Handregler zum Betrieb von markenfremden Autos ungeeignet oder lassen sich die Fahrzeuge nicht zufriedenstellend steuern, können für ein optimales Fahrvergnügen bessere Geschwindigkeitsregler, so genannte Rennhandregler an jedem Bahnsystem nachgerüstet werden.

Universell verwendbare Rennhandregler

in verschiedenen Ausführungen, sind mit dem dazu passenden Anschlusszubehör von Clubman Special, DS Racing Prodcuts oder Fly lieferbar.

Wieviel Ohm für welches Auto?

a) Weniger Ohm
Vorhandene Handregler sind unzureichend, wenn diese trotz sachgemäßer Betätigung bereits nach kurzer Betriebsdauer stark erhitzen, bzw. ein Fahrzeug erst bei einer tief niedergedrückten Regeltaste anfährt.
Ist dies der Fall ist der vorhandene Regler durch einen Geschwindigkeitsregler mit einem geringeren Widerstand, also wenig Ohm, zu ersetzen.
b) Mehr Ohm
Ein Handgeschwindigkeitsregler mit einem höheren Regelwiderstand wird notwendig, wenn das Fahrzeug bereits bei einer wenig niedergedrückten Regeltaste mit zuviel Gas losfährt und kaum oder nur sehr unkontrolliert zu steuern ist.

Elektronikregler

Diverse Hersteller bieten Elektronikregler, welche teils sogar über individuelle Einstellfunktionen (z.B. Ansprechverhalten, Verlauf der Regelkurve, Bremswirkung) verfügen. Hierbei ist aber Vorsicht geboten und unbedingt die zusätzlichen Hinweise bei der Verwendbarkeit zu beachten. Einige Elektronikregler sind nur zum Betrieb bestimmter, d.h. markenspezifischer Modelle oder nur für Motoren bis zu einer bestimmten Ampereaufnahme ausgelegt! Ist dies der Fall, können Fremdfabrikate nur dann mit dem elektronischen Regler gesteuert werden, wenn deren Betriebsvoraussetzungen mit den markenspezifischen Originalfahrzeugen übereinstimmend sind. Ist die Stromaufnahme höher oder wird mit mehr Volt gefahren, führt dies zu Fehlfunktionen bis hin zum Defekt des Elektronikreglers.

Digital-Autorennbahnen

Bei Digital-Autorennbahnen können abhängig vom Steuerungssystem meist nur die markenspezifischen Original-Handregler verwendet werden.
Ist die Verwendung von Rennhandreglern möglich, muß sichergestellt sein das die verwendete Ausführung den gegebenen Systemanforderungen entsprechend ist.

 

 

 

Daumendrücker - mechanisch

 

 

Daumendrücker - mechanisch

 

 

Pistolenregler - mechanisch

 

 

Pistolenregler - mechanisch

 

 

 

Pistolenregler - elektronisch